Low Form

Bilder und Visionen in der Ära der künstlichen Intelligenz

Was passiert, wenn künstliche Intelligenz auf künstlerische Recherche trifft? Was sind die Bildwelten und Visionen einer Kunst, die die neuen Grenzen des technologischen Fortschrittes austestet? Wird künstliche Intelligenz jemals fähig sein, Kunst in der uns bisher bekannten Form zu produzieren? Low Form, gleichzeitig Ausstellung und Labor, in der Galleria 2 im MAXXI in Rom (20.10.2018 – 24.02.2019) zeigt 16 internationale künstlerische Positionen, die sich in ihrer Arbeit mit neuen Technologien und der Beziehung zwischen Mensch und Maschine auseinandersetzen.

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Visuelle Identität

Lupo Burtscher entwickelt für Low Form den Katalog und das grafische Design der Ausstellung. Das Grundkonzept basiert auf der Idee unterschiedlicher Ebenen bzw. Felder, die aufeinandertreffen, sich anstoßen, dadurch in Bewegung geraten und sich verschieben – so wie die Themenfelder der Ausstellung „Mensch, Technologie und Kunst“. Als gestalterisches Element werden„glitches“ – Bildstörungen bzw. Programmfehler – zitiert, die Texte und Überschriften visuell verzerren. Das Blau der Hyperlinks, kombiniert mit Rosa und Schwarz, zieht sich durch das gesamte Erscheinungsbild.

Grafisches Ausstellungsdesign

Bei der von Bartolomeo Pietromarchi kuratierten Ausstellung wird die Kunstvermittlung als zentraler Punkt definiert. Ein großes Paneel am Eingang dient der übersichtlichen Einführung. Die Texte zu den einzelnen Arbeiten hat Lupo Burtscher anhand eines besonderen transparenten Trägers in den Mittelpunkt gerückt. Auf Plexiglas gelasert, werden sie von LED-Streifen beleuchtet und heben sich damit stark vom durchgängig blauen Hintergrund ab.

Der Katalog

Im umfangreichen Katalog werden alle künstlerischen Positionen in Fotostrecken vorgestellt. Die Inhalte der jeweils 10 Seiten umfassenden Inserts wurden von den KünstlerInnen selbst gestaltet. Essays und eine Anthologie mit bereits bestehenden Texten zum Thema erklären die Kontexte der Arbeiten. Im Anhang finden sich alle Informationen auch in italienischer Sprache auf dünnerem Papier. Buchtitel und einzelne Überschriften sind grafisch von analogen „glitches“ affiziert.

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Kunde

MAXXI – Nationales Museum der Künste des XXI. Jahrhunderts

Jahr

2018

Projektteam

Davide Giorgetta, Irene Sgarro

Fotodokumentation

altrospazio (mostra), Luca Meneghel (libro)

Projekttext

Margareth Kaserer