Summer School Südtirol

Die Summer School Südtirol fordert eine öffentliche Diskussion zu den dringenden Fragen der Jetztzeit. Zu diesem Zweck organisiert sie jährlich eine Veranstaltungsreihe, bei der AutorInnen, KünstlerInnen und ExpertInnen eingeladen werden, sich zu Wort zu melden. Lungomare steht diesem Projekt von Anfang an als Wegbegleiter und Partner zur Seite, Lupo Burtscher entwickelt die Kommunikationsmaterialien. Die Konstante der entwickelten Design-Strategie ist einzig das Logo, ein Schriftzug ohne Schnörkel. Unterschiedliche Bildkonzepte gehen auf das jeweilige Thema ein und übersetzen es in eine visuelle Sprache.

1/5Summer School Südtirol 2019

2/5Summer School Südtirol 2018

3/5Summer School Südtirol 2017

4/5Summer School Südtirol 2016

5/5Summer School Südtirol 2015

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2018: Mythen, Märchen und Legenden. Was macht uns aus?

Das visuelle Erscheinungsbild der Summer School Südtirol 2019 ist wie ein Sprachspiel angelegt. Einzelne Teile kurzer und prägnanter Sätze – kurze Mythen von Gestern und Heute – sind untereinander in Ordnung evozierende Raster gefügt. Werden sie jedoch horizontal gelesen, ergeben sich neue, absurd-komische oder sogar sinnvolle Bedeutungen. Damit wird auf grafischer Ebene spielerisch die Entstehung und Fortschreibung von Mythen hinterfragt.

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2018: Der neue Feminismus

Dass der Feminismus keine neue Erfindung ist, sondern auf eine bewegte Geschichte zurückblicken kann und im Heute wichtige gesellschaftliche Inputs zu liefern vermag, das transportiert die visuelle Identität für die Veranstaltungsreihe Der neue Feminismus der Summer School Südtirol 2018. Die vier typografischen Zeilen erzählen von den vier Schritten feministischer Zeitgeschichte: von den Anfängen der Suffragetten, die die Frauenrechtsbewegung zum ersten Mal benannten, geht es weiter zum wütenden, mit einem Ausrufezeichen versehenen Protest-Feminismus der 50er und 60er Jahre. An dritter Stelle wird der in den 90ern vollzogene Generationenwechsel genannt, der differenziertere Sichtweisen und neue Inspirationen, u.a. von den Riot Grrrls, einbrachte. Schließlich steht an vierter Stelle der sog. Hashtag-Feminismus, der in den letzten Jahren weltweit beachtliche Debatten im Internet und den sozialen Medien entfesselt hat. Die visuelle Identität auf Plakat, Faltblatt und Postkarte kommt in punkigem Rosa-Schwarz-Weiß daher.

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2017: Migrationen. Vom Grundprinzip des Lebens

Die für Migrationen. Vom Grundprinzip des Lebens entwickelten Kommunikationsmedien haben sich von Vögelschwärmen inspirieren lassen. In immer neu erscheinenden Formationen erscheinen sie zu bestimmten Zeiten am Himmel auf dem Weg zu ihren Winterquartieren. Dieses Bild hat sich Lupo Burtscher zunutze gemacht, um das Poster und die Postkartenserie zu gestalten, die die drei öffentlichen Foren ankündigt.

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2016: Unsere Utopien

Quo vadis Europa? Die politische Gefährdung des Projektes Europa und die Forderung nach einer Rückbesinnung auf die utopischen Gedanken bei der Gründung des Staatengebildes prägen diese Ausgabe der Summer School Südtirol. Die Farben der Europaflagge zieren den handlichen Schreibblock, der nicht nur das Programm ausführlich präsentiert, sondern auch einige leere Seiten fürs schriftliche Festhalten eigener Utopien frei lässt.

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2015: Flucht – Zuflucht

Das diesjährige Thema wird auf einem Plakat mit hellblauem Untergrund transportiert: die geschwungenen (Flucht)Linien, die unendlich ineinander übergehen, werden grafisch mit den Worten des Titels verwebt.

Die Webseite

Die Webseite der Summer School Südtirol ist gleichzeitig ein Archiv und eine Informationsplattform. Sie präsentiert das Programm, die Biografien der Gäste und die fotografische Dokumentation jeder Ausgabe der Summer School. Während die Basisstruktur der Inhalte gleich bleibt, ändert sich das visuelle Erscheinungsbild jährlich und passt sich der jeweiligen Edition der Summer School Südtirol an.

Kunde

NIDS – Neues Institut für Dramatisches Schreiben, Literatur Lana

Jahr

2015-2019

Projektteam

Nike Auer, Sofia Bresciani, Claudia Polizzi, Irene Sgarro

Web-Entwicklung

Davide Giorgetta

Fotodokumentation

Luca Meneghel, Malthe Wöhler

Projekttext

Margareth Kaserer