Literaturtage Lana

Die jährlich stattfindenden Literaturtage Lana (Konzept und Organisation: Literatur Lana) widmen sich jeweils einem dezidierten Schwerpunkt. Sie sind ein „literarisches Stelldichein am Rand des deutschsprachigen Raums“ und geben Anlass zu regem Austausch. Für das Festival entwickelt Lupo Burtscher visuelle Konzepte, die am Jahresthema anknüpfen. Dabei entstehen differenzierte Kommunikationsmotoren mit einer eigenen Handschrift, z.B. in Form von Schreibblöcken, Postkarten oder Postern.

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2019: Heimatkunde. Vom Unterwegs eines Gefühls

Die grafische Ausarbeitung des Themas der 34. Literaturtage Lana ist von der Farb- und Formenpalette einer imaginären und emotionalen Landkarte inspiriert. Die weißen, rostroten, blauen und schwarzen Flächen, Fragmente von etwas Größerem, wellen sich in weichen und unscharfen Übergängen. Im Titel „Heimatkunde“ zerteilen die Abstände der Buchstaben das Wort unregelmäßig. Damit erhält der vielschichtige und umkämpfte Begriff, in dem Topos, Mythos, Utopie und Ideologie zusammenwirken, eine offene und zeitgenössische Übersetzung, die das dichte literarische Programm umrahmt.

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2018: Politische Grammatik. Zur Geistesgegenwart der Dichtung

Was bedeutet heute politisches Schreiben? Lässt sich heute ein Paradigmenwechsel von politischer Kunst zu politisch korrekter Kunst verzeichnen? Diesen und weiteren dringlichen Fragen gehen die 33. Literaturtage Lana mit einem anspruchsvollen Programm nach. Die Postkartenserie, das Festivalbooklet, das Plakat und das animierte GIF vermitteln das Thema in Form einer abstrakt-metaphorischen Landschaft mit unklaren Abgrenzungen, auf der eine türkisfarbene Dunstwolke schwebt, die je nach Position die Sicht versperrt oder freigibt. Ausgewählte Zitate von Autoren füttern die Vorstellungskraft und stecken das Thema literarisch ab.

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2017: Antreten gegen die Welt – Ezra Pounds Erbe

Antreten gegen die Welt beschäftigt sich mit Ezra Pounds Erbe anlässlich seines 45. Todestages. Hierfür hat Lupo Burtscher eine schlichte Poster-Folder-Kombination und eine Postkarte entwickelt. Die Druckerzeugnisse zeigen ein Portrait – ein Foto von Richard Avedon – eines alten, unter Spannung stehenden Pound mit geschlossenen Augen, darüber steht ein Zitat aus seinen Cantos: „That I lost my center fighting the world“.

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2016: „Dass von zwa Irren der Irrere gewinnt“ – Österreichische Szenen zwischen Schauder und Schmäh

Das österreichische Lachen in all seinen Ausprägungen – lieb, böse, ohnmächtig, zerstörerisch, enthemmt oder unerhört – ist das Thema der 31. Literaturtage Lana. Die Postkartenserie inszeniert typografisch österreichische Szenen zwischen Schauder und Schmäh in Form von Zitaten österreichischer Schriftsteller. Das Festivalbooklet, ebenso in Rot-Weiß-Rot und ein wenig Schwarz, streut Bilder von Klaus Pichler und Textfragmente österreichischer Autoren zwischen die Seiten. Zusammengehalten wird das Heft durch einen auf der Vorder- und Rückseite unübersehbaren, sauber genähten Faden in Weiß.

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2016: Wie eins zum andern kommt

Kunde

Literatur Lana

Jahr

2016-2019

Projektteam

Victoria Preuer, Irene Sgarro, Sofia Bresciani, Davide Giorgetta, Anna Oberthaler, Andreas Trenker

Fotodokumentation

Luca Meneghel, Malthe Wöhler

Projekttext

Margareth Kaserer